Der aktuelle Gewinner des Monats:

Definitiv jeden Cent wert

Mein Daytona-Erlebnis hat im August 2012 angefangen und ging insgesamt acht Monate, führte mich dabei durch Länder wie Iran, Pakistan und Nepal, bis nach Malaysia. Meine Lady Star sind mit mir im wahrsten Sinne des Wortes durch dick und dünn gegangen. Zum Antrittszeitpunkt meiner Reise hatte ich gerade vier Monate lang meinen Motorradführerschein und wahnsinnige Angst. Das Moped war tiefergelegt, abgepolstert und nun fehlten nur noch die passenden Stiefel. Ein günstiges Modell hatte nach einem Jahr als Sozia bereits den Geist aufgegeben und in Anbetracht der Tatsache, dass es weiter weg ging, musste was qualitativ hochwertigs her. Mein erster Eindruck beim Reinschlupfen in meine Daytonas: die sind ja wie Hausschuhe! Endlich mal Motorradstiefel, in denen man auch bequem laufen kann. Dazu kam die Absatzerhöhung, die mir als Fahranfängerin das Leben erheblich leichter gemacht hat. Ich weiß nicht, wie oft mir mein Motorrad auf die Füße gefallen ist. Bei 50 mal habe ich aufgehört zu zählen. Ich bin mit diesen Stiefeln über holprige Pisten, durch Matsch und durch Flüsse gefahren. Ja, ich kann bestätigen, dass sie wasserdicht sind! Sowohl von außen nach innen, als auch von innen nach außen! Ein Sturz auf rutschiger Piste, bei ca.40 kmh in Thailand, hat im Leder meiner Stiefel deutliche Spuren hinterlassen und Mein Motorrad war danach kurze Zeit lang nicht fahrtauglich. Meinen Füßen ging es wunderbar! Nach dieser Reise kann ich nur jedem raten, das Mehr an Geld in die Hand zu nehmen und sich Daytona-Stiefel zu kaufen. Sie sind definitiv jeden Cent wert. Da ich inzwischen eine deutlich routiniertere Fahrerin bin, habe ich mich von der Absatzerhöhung getrennt und bin auf ein flaches Modell umgestiegen. Momentan trage ich den Trans Open und - Im Sommer mit großer Begeisterung - den Journey GTX. Jana Danneberg