Presse-Material

Was Daytona-Stiefel ausmacht:
Köpfchen und Handarbeit aus Bayern


EGGENFELDEN. Stabil, bequem, wirklich wasserdicht, fast unkaputtbar: Unter Motorradfahrern haben Stiefel von Daytona seit Jahrzehnten einen guten Ruf. Dass gerade diese Stiefel so zuverlässig sind, ist kein Zufall. Die Daytona-Geschäftsführer Reinhard und Helmut Frey wissen genau, was sie wollen: das Maß der Dinge sein. Deswegen lassen sie nach wie vor alle ihre Modelle von Hand arbeiten, mitten in Niederbayern. Die Daytona-Stiefel sind von A bis Z „made in Germany“. Ein solcher Stiefel besteht aus über 100 Teilen. In der Poduk-tion in Eggenfelden machen die Daytona-Mitarbeiter jeden Arbeitsgang von Hand. Sie stanzen Lederteile, nach wie vor der Hauptbestandteil eines Daytona-Stiefels. Für wasserdichte Modelle wird als Fütterung drei- oder vierlagiges Laminat mit Gore-Tex-Membran verwendet. Damit die Nähte dauerhaft dicht sind, werden diese mit Gore-Tape verschweißt – und da-nach wird sofort getestet, ob kein Wasser durchdringen kann.

Handarbeit aus über 100 Einzelteilen
Die wasserdichte Membran-Schicht bauen die Niederbayern anschließend in den halbfertigen Stiefel ein. Die dichte Schicht sitzt dort zwischen dem Futter und dem Leder. In der wasserdichten Schicht steckt auch das spezielle Daytona-Erfolgsrezept: Anders als viele Stiefel-Hersteller verarbeitet man hier die wasserdichte Schicht nicht zu einer Art wasserdichten Socke, sondern fügt diese als Fütterung ein. Diese aufwändigere Lösung hat mehrere Vorteile: Die Membran hält auf diese Weise das ständige Scheuern der Materialien und des Fußes im Stiefel gut aus. Außerdem sehen die Hersteller in der Produktion jederzeit, was sie machen, und können die Qualität und Dichtigkeit besser prüfen. Nicht zuletzt bildet die Membran eine elastische Zwischenschicht und wirkt somit wie eine Polsterung im Sohlenbereich.
Im Bereich der Sohle wird mit Zwei-Komponenten-Schaum abgedichtet. Die Stiefel-Modelle sind unterschiedlich konstru-iert. Welche Art der Membran-Fütterung verarbeitet wird, hängt ganz davon ab, ob das Modell speziell für warme Sommertage gedacht ist oder aber als Ganzjahres-Stiefel auch bei kühleren Temperaturen getragen werden soll.

„Wir sind Tüftler – und holen uns Ratschläge“
Diese hochwertige Produktion ist ein Teil jenes Erfolgsrezepts, warum die Daytona-Stiefel wirklich wasserdicht sind und blei-ben. Die andere Zutat: Bei Daytona wird das Bewährte konse-quent immer weiter perfektioniert. Um die Stiefel noch besser zu machen, forscht und experimentiert man auch gemeinsam mit den Herstellern der Materialien.
„Wir sind Tüftler“, sagt Reinhard Frey. „Und wir tüfteln nicht alleine. Etliche unserer Stiefel sind in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Gore entstanden, dem Hersteller von Gore-Tex.“ Gore gilt als Pionier, seitdem das Unternehmen in den 1970er-Jahren die erste wasserdichte, atmungsaktive Membrane auf den Markt gebracht hat.

67 Auszeichnungen für Qualität und Haltbarkeit
Diese gemeinsame Entwicklungsarbeit pflegt Daytona seit Jahrzehnten. Denn Daytona ist nicht nur ein Lizenznehmer, der Material von Gore verarbeitet, sondern eng vernetzt mit den Wissenschaftlern und Technikern dort. Gemeinsam werden im Labor Stiefel getestet, zerlegt, das Ergebnis analysiert und die Konstruktion verbessert. So sind immer neue Ideen entstan-den, wie das wasserdichte Material optimal an die besonderen Anforderungen eines Motorradstiefels angepasst werden kann. „Bis zu unserem heutigen Standard steckt viel Arbeit drin“, sagt Helmut Frey. „Wir haben 51 Jahre Entwicklungsarbeit hinter uns, es war ein weiter Weg, bis wir die heutige Qualität erreicht haben. Aber die bisher 67 Auszeichnungen bei Produkttests bestätigen unsere Arbeit."
Sich damit zu begnügen und ab sofort die Hände in den Schoß legen, ist für die Frey-Brüder und das Daytona-Team aber ausgeschlossen. „Damit wir unsere Qualitätsansprüche und unser Niveau weiterhin einhalten können, suchen wir stetig nach Details, die wir noch besser machen können.“ Der Weg dorthin: gebrauchte Schuhe von Kunden untersuchen. Das macht man bei Daytona ganz regelmäßig, wenn Kunden ihre Stiefel einschicken, beispielsweise um nach vielen Jahren und Kilometern einen Reißverschluss zu ersetzen, oder mit der Schadensanalyse nach Stürzen. „Dann schauen wir uns genau an, wie dicht die gebrauchten Stiefel noch sind“, berichtet Reinhard Frey.

Die Lebenszeit der Stiefel verlängern
Wo seine Stiefel noch besser werden könnten, hat der Ge-schäftsführer bereits im Auge: Er möchte ihre Lebenszeit verlängern. „Damit sich für die Kunden die Anschaffung eines hochwertigen Stiefels auch wirklich lohnt.“ Weil Motorradstiefel einer großen Materialbelastung durch Hitze, Regen und Frost ausgesetzt sind, kam es früher vor, dass Stiefel bereits nach weniger als 50.000 Kilometern nicht mehr völlig wasserdicht waren. „Heute sind 60.000 oder noch mehr Fahrkilometer kein Problem. Wir wissen sogar von Kunden, die mit unseren Stiefeln weit über 100.000 km gefahren sind“, berichtet Helmut Frey. Irgendwann komme man dann an die Grenze dessen, was im Moment machbar ist. Dann greift Plan B: „Als einziger Hersteller bereiten wir undicht gewordene Stiefel wieder auf.“
 
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Eggenfelden, den 26.09.2018

Weitere Informationen bei: daytona · Reinhard Frey · Bahnhofstraße 5+6
84307 Eggenfelden · Fax 08721 8424